AI Max in Google AdsIn Google Ads werden im September nicht Ihre Kampagnen migriert — sondern zwei Einstellungen.
Bis Ende September 2026 stellt Google Ads Suchkampagnen automatisch auf AI Max um. Betroffen sind aber nur zwei Legacy-Einstellungen: automatisch erstellte Assets und das Broad-Match-Setting auf Kampagnenebene. Dynamische Suchanzeigen folgen erst ab Februar 2027 — das hat Google im Juni verschoben. Standard-Keyword-Kampagnen ohne diese Einstellungen bleiben im September unberührt.
Betroffen sind nicht Kampagnentypen, sondern Einstellungen. Wer das verwechselt, sucht das Problem in den falschen Konten — und übersieht es in den richtigen.
Was ist AI Max für Suchkampagnen?
AI Max ist kein eigener Kampagnentyp, sondern eine Optimierungsschicht innerhalb bestehender Suchkampagnen in Google Ads. Die Google-Ads-Hilfe stellt das ausdrücklich klar — und der Punkt ist mehr als eine Begriffsfrage: Wer AI Max für einen Kampagnentyp hält, sucht im Konto nach etwas, das dort nicht existiert. AI Max ist ein Schalter in der Kampagne, unter dem mehrere Funktionen zusammengefasst sind.
Drei Funktionen tragen den Kern, dazu kommen Steuerungen, die es vorher in dieser Form nicht gab:
| Funktion | Was sie tut | Ebene |
|---|---|---|
| Suchbegriffs-Abstimmung | Erweitert die Ausspielung über die gebuchten Keywords hinaus — per Broad Match und per keywordloser Technologie, die aus Assets und Zielseiten lernt | Anzeigengruppe |
| Textanpassung | Erzeugt Anzeigentexte aus bestehenden Anzeigen, Zielseiten-Inhalten und Assets; hieß bisher „automatisch erstellte Assets" | Kampagne |
| Finale URL-Erweiterung | Leitet Klicks auf die Unterseite der Domain, die zur Anfrage passt; setzt aktivierte Textanpassung voraus | Kampagne |
| Marken- und URL-Steuerung | Markeneinschlüsse und -ausschlüsse, URL-Einschlüsse und -Ausschlüsse, dazu „Orte von Interesse" für geografische Suchabsicht | Kampagne bzw. Anzeigengruppe |
Zwei Bedingungen nennt Google dabei selbst, und beide entscheiden darüber, ob AI Max im Konto überhaupt etwas bewirkt: Die Funktionen greifen nur mit conversion-basiertem Smart Bidding, und bei budgetbegrenzten Kampagnen ist AI Max laut Google-Ads-Hilfe wirkungslos — in diesem Fall weist Google Ads im Konto eigens darauf hin. Wie die zugrunde liegende Auktion funktioniert, ordnet unser Beitrag SEO vs. SEA ein.
Wer wird im September 2026 automatisch umgestellt?
Kampagnen mit automatisch erstellten Assets und Kampagnen mit dem Broad-Match-Setting auf Kampagnenebene — sonst niemand. Die Google-Ads-Hilfe benennt das auf der Seite zum Broad-Match-Setting direkt im Kopfbereich: Ab September 2026 würden Kampagnen mit dieser Einstellung automatisch auf AI Max umgestellt. Den Abschluss terminiert der Blogbeitrag auf das Monatsende („by the end of September").
Was daraus für Ihr Konto folgt, hängt allein davon ab, welche dieser Einstellungen dort gesetzt ist:
- Automatisch erstellte Assets aktiv: Umstellung im September 2026.
- Broad-Match-Setting auf Kampagnenebene aktiv: Umstellung im September 2026.
- Dynamische Suchanzeigen (DSA): Umstellung erst ab Februar 2027 — aber ab September keine neuen DSA-Kampagnen mehr, weder in der Google-Ads-Oberfläche noch im Google Ads Editor noch über die API.
- Standard-Suchkampagne mit gebuchten Keywords, ohne diese Einstellungen: keine automatische Umstellung.
Die DSA-Verschiebung hat Google am 11. Juni 2026 nachgetragen, mit ungewöhnlich offener Begründung: Man habe das Feedback gehört, dass mehr Zeit für den Übergang nötig sei. Im Original heißt es, der Zeitplan für Abschaltung und Auto-Upgrade der Dynamischen Suchanzeigen beginne nun im Februar 2027. Im selben Absatz stellt Google klar, dass Kampagnen mit automatisch erstellten Assets und Kampagnen-Broad-Match-Setting weiterhin ab September 2026 umgestellt werden.
Die Gegenprobe gehört dazu: Die Richtung ist unverändert. DSA verschwindet, nur später — und ab September lässt sich keine neue DSA-Kampagne mehr anlegen. Wer heute DSA-lastig arbeitet, hat mit Februar 2027 eine echte Frist und gewinnt durch die Verschiebung Vorbereitungszeit, keine Entwarnung.
Warum überall steht, Google migriere alle Suchkampagnen in Google Ads
Weil der Google-Ads-Blogbeitrag sich an dieser Stelle widerspricht — und die Fassung mit dem falschen Stand die längere ist. Der Beitrag stammt vom 15. April 2026 und trägt oben einen Aktualisierungskasten vom 11. Juni 2026 mit der DSA-Verschiebung. Der Fließtext darunter wurde nicht nachgezogen: Dort steht weiterhin, ab September würden Kampagnen mit Dynamischen Suchanzeigen, automatisch erstellten Assets und Kampagnen-Broad-Match automatisch auf AI Max umgestellt. Beide Aussagen standen am Abrufdatum unverändert auf derselben Seite.
Bemerkenswert ist, was daraus folgt — und es betrifft nicht nur menschliche Leser:
- Wer den Beitrag überfliegt und beim Fließtext einsteigt, liest den überholten Stand.
- Die Seite bietet eine von Google AI erzeugte Zusammenfassung an. Auch diese Zusammenfassung gibt den überholten Stand wieder und nennt Dynamische Suchanzeigen unter den September-Umstellungen.
- Die Korrektur steht nur im Kasten — also genau dort, wo zusammenfassende Systeme und eilige Leser sie am ehesten überspringen.
Das ist der eigentliche Lehrsatz dieses Vorgangs, und er reicht über Google Ads hinaus: Eine Korrektur, die als Kasten über einem unveränderten Text steht, ist eine Korrektur für aufmerksame Leser — nicht für die Systeme, die den Text weiterverarbeiten. Wie KI-Systeme Quellen auswählen und wiedergeben, behandeln wir ausführlich im Beitrag zu AI Overviews. Hier zeigt sich der Effekt in seiner unangenehmsten Form: an einer Primärquelle, die technisch korrekt und trotzdem irreführend ist.
Praktische Folge für Sie: Der Satz „Google migriert im September alle Suchkampagnen auf AI Max" ist nicht erfunden — er steht so sinngemäß im Google-Ads-Blogbeitrag. Er ist nur seit dem 11. Juni 2026 nicht mehr richtig. Wer darauf ein Migrationsprojekt aufsetzt, plant Aufwand für Kampagnen ein, die im September gar nicht angefasst werden.
Was die Migration mit Ihren Einstellungen macht
Sie spiegelt die bestehende Konfiguration, statt alle Funktionen scharfzuschalten. Google formuliert das als Zusage zur Stabilität: Nach Abschluss der Umstellung sei AI Max mit Einstellungen aktiv, die das bisherige Setup abbilden. Welche der drei Funktionen danach läuft, hängt also davon ab, womit die Kampagne vorher gearbeitet hat.
Für DSA-Kampagnen beschreibt Google den Ablauf im Detail, und er ist bewusst vorsichtig gebaut: Dynamische Anzeigengruppen werden zu Standard-Anzeigengruppen, bestehende Dynamische Suchanzeigen werden zu responsiven Suchanzeigen. Währenddessen laufen die alten Anzeigen weiter, bis die neuen die Richtlinienprüfung bestanden haben; erst dann werden die alten pausiert und auf einen reinen Ansichtsstatus gesetzt. Fällt die Prüfung nicht sofort positiv aus, wird weiter alt ausgeliefert.
Eine Einschränkung sollten Sie kennen, bevor Sie freiwillig migrieren: Alte Regeltypen für URL-Ein- und -Ausschlüsse — etwa „Seitentitel enthält" oder „Seiteninhalt enthält" — werden nach dem Upgrade schreibgeschützt. Entfernen lassen sie sich, neue anlegen oder bestehende bearbeiten nicht mehr. Wer seine Ausspielung über solche Regeln steuert, verliert dieses Werkzeug mit der Umstellung.
Vier Nebenwirkungen, die in der Umstellungsmeldung nicht stehen
Alle vier sind in der Google-Ads-Hilfe dokumentiert — nur nicht dort, wo die Migration angekündigt wird. Sie betreffen je nach Kontosetup unterschiedliche Kampagnen, und drei davon verändern Auslieferung oder Messung, ohne dass im Konto ein Fehler erscheint.
| Nebenwirkung | Wen es trifft | Was passiert |
|---|---|---|
| Keyword-Priorisierung fällt weg | Kampagnen mit Broad-Match-Setting | Broad-Keywords wurden mit dieser Einstellung priorisiert, als lägen sie zusätzlich in Exact Match vor. Nach dem Wechsel zu AI Max gilt das nicht mehr — die Verteilung des Traffics zwischen Marken- und Nicht-Marken-Kampagnen kann sich dadurch verschieben. |
| Gepinnte Anzeigen-Assets greifen nicht mehr | Kampagnen mit finaler URL-Erweiterung oder URL-Einschlüssen | Gepinnte Elemente responsiver Suchanzeigen werden nicht mehr berücksichtigt, wenn eine passendere Zielseite gewählt wird. Wer Pflichtangaben über Pinning absichert, verliert diese Absicherung. |
| Manuelles CPC macht die Hauptfunktion wirkungslos | Kampagnen ohne Smart Bidding | Die Suchbegriffs-Abstimmung funktioniert laut Google-Ads-Hilfe mit manuellem CPC nicht, weil die Signale automatisierter Gebotsstrategien fehlen. Die Umstellung findet statt, die Wirkung bleibt aus. |
| Tracking-Vorlagen können 404-Seiten erzeugen | Kampagnen mit Tracking-Templates | Die finale URL-Erweiterung ersetzt die hinterlegte Zielseite durch eine dynamische. Ist die Tracking-Vorlage nicht kompatibel aufgebaut, kann die zusammengesetzte URL ins Leere laufen. |
Die erste und die vierte Zeile verdienen einen zweiten Blick, weil sie sich konkret beheben lassen:
- Keyword-Priorisierung: Google nennt die Gegenmaßnahme selbst — Kopien der Keywords in Exact Match in der AI-Max-Kampagne anlegen. Der beiläufige Warnhinweis dazu ist wichtiger als er klingt: Ein bestehendes Broad-Keyword umzuwandeln statt zu ergänzen löscht dessen historische Statistik. Wer den Unterschied übersieht, verliert die Vergleichsbasis, mit der sich der Effekt der Migration überhaupt bewerten ließe.
- Tracking-Vorlagen: Google empfiehlt, vor der Aktivierung zu prüfen, ob eine dynamische Zielseite mit der eigenen Vorlage funktioniert, und nennt die tragfähigen Muster für das Platzhalter-Tag:
{lpurl}?,{lpurl}&,{lpurl}#oder{lpurl}allein. Statische Tracking-URLs ohne Platzhalter führen dazu, dass Nutzer auf der statischen Adresse landen statt auf der dynamischen Zielseite.
Ein fünfter Punkt ist keine Nebenwirkung, sondern eine Warnung vor der Dokumentation selbst: Die Google-Ads-Hilfeseite mit den häufigen Fragen zu AI Max trug am Abrufdatum weiterhin den Hinweis, AI Max sei in API und Editor noch nicht verfügbar, Unterstützung werde „später in 2025" erwartet. Der Google-Ads-Blogbeitrag beschreibt dagegen, dass ab September die DSA-Erstellung auch in Editor und API endet. Was davon heute im Konto gilt, klären Sie zuverlässiger im eigenen Google Ads Editor als in der Hilfe — und wer Kampagnen automatisiert verwaltet, sollte das vor dem September tun.
Was sagt Googles 7-Prozent-Zahl wirklich aus?
Sie vergleicht nicht AI Max mit klassischen Suchkampagnen, sondern den vollen Funktionsumfang von AI Max mit einem Teil davon. Die Angabe lautet: durchschnittlich 7 Prozent mehr Conversions oder Conversion-Wert bei ähnlichem CPA beziehungsweise ROAS, wenn der komplette Funktionssatz genutzt wird — Suchbegriffs-Abstimmung, Textanpassung und finale URL-Erweiterung — verglichen mit der Nutzung der Suchbegriffs-Abstimmung allein.
Drei Einordnungen, bevor diese Zahl in eine Kalkulation wandert:
- Die Fußnote weist sie als Google-interne Daten aus dem Jahr 2026 für Nicht-Retail-Werbetreibende aus. Es handelt sich um das Verkaufsargument des Anbieters für seine eigene Funktion, nicht um eine unabhängige Messung.
- Der Vergleichspunkt ist entscheidend. Die Zahl beantwortet die Frage „lohnt sich der volle Funktionsumfang gegenüber dem halben?" — nicht die Frage „lohnt sich AI Max gegenüber meinem heutigen Setup?".
- „Ähnlicher CPA/ROAS" ist eine Effizienz-, keine Ergebnisaussage. Mehr Conversions bei gleichem Zielwert heißt in der Regel mehr Ausgaben, nicht mehr Marge pro Euro.
In deutschsprachigen Beiträgen kursieren zu AI Max weiterhin deutlich höhere Prozentwerte aus der Beta-Phase. Für die Version, die jetzt aus der Beta kommt, nennt Google 7 Prozent unter den oben genannten Bedingungen — und das ist die Zahl, an der sich eine Planung heute orientieren sollte. Der belastbarere Weg führt ohnehin nicht über fremde Durchschnittswerte, sondern über das eigene Konto: Google Ads bietet dafür Experimente, die sich mit einem Klick aus der Kampagne heraus starten lassen.
Was Sie jetzt konkret tun sollten
Beste Option: Stellen Sie zuerst fest, welche Kampagnen überhaupt betroffen sind, statt das Konto pauschal vorzubereiten. Filtern Sie in der Kampagnenübersicht von Google Ads nach dem Broad-Match-Setting und nach aktivierter Textanpassung — das sind die beiden Listen, die im September angefasst werden. Für Kampagnen mit Broad-Match-Setting legen Sie vor der Umstellung Exact-Match-Kopien der wichtigsten Keywords an (ergänzen, nicht umwandeln, sonst geht die Historie verloren). Für alle betroffenen Kampagnen prüfen Sie zwei Dinge: ob die Gebotsstrategie conversion-basiert ist und ob Tracking-Vorlagen mit dynamischen Zielseiten funktionieren.
Pragmatische Alternative, wenn die Zeit bis Monatsende knapp ist: Beschränken Sie sich auf die Kampagnen mit dem höchsten Budget und legen Sie dort den Vorher-Zustand fest — Screenshot der Einstellungen, Leistungsdaten der letzten 28 Tage, Liste der gepinnten Assets. Das kostet eine halbe Stunde und ist die einzige Grundlage, auf der Sie im Oktober beurteilen können, ob eine Veränderung von der Migration kommt oder vom Markt. Rückgängig machen lässt sich die Umstellung ohnehin: AI Max ist abschaltbar. Nur hat das einen Preis, den Google eigens erwähnt — mit dem Schalter gehen auch die Markenausschlüsse aus, und hinterlegte URL-Ein- und -Ausschlüsse werden ignoriert. Abschalten ist deshalb eine Entscheidung, keine Rücknahme.
Konkreter nächster Schritt: Öffnen Sie in Google Ads die Kampagneneinstellungen und sehen Sie nach, ob „Weitgehend passende Keywords" auf Kampagnenebene aktiv ist. Das dauert zwei Minuten und beantwortet die einzige Frage, die im September zählt. Steht die Einstellung auf „Aus" und arbeitet die Kampagne mit gebuchten Keywords, passiert diesen Monat nichts — dann ist Ihr Termin der Februar 2027.
Der größere Zusammenhang ist derselbe wie bei Werbung in ChatGPT: Suchwerbung verschiebt sich von der Auswahl einzelner Suchbegriffe zur Beschreibung eines Rahmens, innerhalb dessen ein System entscheidet. Das ist weder gut noch schlecht, aber es verlegt die Arbeit — weg von Keyword-Listen, hin zu Angebot, Anzeigentext, Zielseite und sauberer Messung. Wie wir Kampagnen unter diesen Bedingungen führen, beschreibt unsere Leistung Google Ads.
Gut zu wissen.
Was ist AI Max in Google Ads?
AI Max ist kein eigener Kampagnentyp, sondern eine Optimierungsschicht innerhalb bestehender Suchkampagnen in Google Ads. Sie bündelt drei Funktionen: die Suchbegriffs-Abstimmung, die die Ausspielung über gebuchte Keywords hinaus erweitert, die Textanpassung, die Anzeigentexte aus Anzeigen und Zielseiten erzeugt, und die finale URL-Erweiterung, die Klicks auf die passendste Unterseite leitet. Dazu kommen Marken-, URL- und Standortsteuerungen.
Werden im September 2026 alle Google-Ads-Suchkampagnen auf AI Max umgestellt?
Nein. Automatisch umgestellt werden im September 2026 nur Kampagnen mit automatisch erstellten Assets und Kampagnen mit dem Broad-Match-Setting auf Kampagnenebene. Standard-Suchkampagnen mit gebuchten Keywords ohne diese Einstellungen bleiben unberührt. Dynamische Suchanzeigen folgen erst ab Februar 2027.
Was passiert mit Dynamischen Suchanzeigen (DSA)?
Google hat Abschaltung und automatisches Upgrade der Dynamischen Suchanzeigen am 11. Juni 2026 auf Februar 2027 verschoben. Ab September 2026 lassen sich allerdings keine neuen DSA-Kampagnen mehr anlegen — weder in der Google-Ads-Oberfläche noch im Editor noch über die API. Bestehende DSA-Kampagnen laufen bis zur Umstellung weiter.
Welche Einstellungen sind nach der automatischen Umstellung aktiv?
Google spiegelt die bisherige Konfiguration. Bei Kampagnen mit automatisch erstellten Assets sind danach Suchbegriffs-Abstimmung und Textanpassung aktiv. Beim Broad-Match-Setting ist nur die Suchbegriffs-Abstimmung aktiv. Bei Dynamischen Suchanzeigen werden ab Februar 2027 alle drei Funktionen aktiviert, wobei die bisherigen URL-Steuerungen erhalten bleiben.
Kann ich AI Max wieder abschalten?
Ja, AI Max lässt sich in den Google-Ads-Kampagneneinstellungen deaktivieren, und beim erneuten Einschalten stellt Google die zuvor gewählten Funktionen wieder her. Das Abschalten hat aber Folgen über die drei Hauptfunktionen hinaus: Google weist ausdrücklich darauf hin, dass damit auch Markenausschlüsse deaktiviert werden und hinterlegte URL-Ein- und -Ausschlüsse ignoriert werden.
Funktioniert AI Max mit manuellem CPC?
Nur eingeschränkt. Die Suchbegriffs-Abstimmung funktioniert laut Google-Ads-Hilfe mit manuellem CPC nicht, weil dem System die Signale automatisierter Gebotsstrategien fehlen. Google empfiehlt für den vollen Funktionsumfang eine conversion- oder conversion-wert-basierte Gebotsstrategie. Auch budgetbegrenzte Kampagnen profitieren laut Google-Ads-Hilfe nicht von AI Max.
Was bedeutet die Migration für meine gepinnten Anzeigen-Assets?
Ist die finale URL-Erweiterung aktiv oder sind URL-Einschlüsse hinterlegt, werden gepinnte Elemente responsiver Suchanzeigen nicht mehr berücksichtigt, sobald eine passendere Zielseite gewählt wird. Wer Pflichtangaben oder feste Formulierungen über Pinning absichert, sollte die finale URL-Erweiterung und URL-Einschlüsse deaktiviert lassen.
Werden ausschließende Keywords in AI Max weiterhin berücksichtigt?
Ja. Die Google-Ads-Hilfe bestätigt in den häufigen Fragen zu AI Max ausdrücklich, dass ausschließende Keywords auch bei aktiviertem AI Max respektiert werden. Der Suchbegriffsbericht führt für Ausspielungen ohne hinterlegtes Keyword die neue Übereinstimmungsart „AI Max" sowie eine Spalte, die die Ursache der Ausspielung ausweist.
Wie wir Google-Ads-Konten auf den Wert echter Anfragen steuern statt auf Klickpreise, steht unter Google Ads.
Belege & Quellen.
- We are upgrading Dynamic Search Ads to AI Max (15.04.2026, Update 11.06.2026) — Google Ads & Commerce Blog
- How AI Max for Search campaigns works — Google Ads-Hilfe
- Set up AI Max for Search campaigns — Google Ads-Hilfe
- About the broad match keywords campaign setting — Google Ads-Hilfe
- Frequently asked questions about AI Max for Search campaigns — Google Ads-Hilfe
Alle Online-Quellen abgerufen am 21. September 2026.

Marc Schumacher
Marc Schumacher baut seit 2000 Websites und arbeitet seit über 20 Jahren im Onlinemarketing. Dreieinhalb Jahre hat er als Google Search Quality Rater Websites nach Googles Qualitätskriterien bewertet, zwei Jahre als SISTRIX-Experte mit Agenturen und Unternehmen gearbeitet. Heute führt er Neowulf Digitalmarketing — selektiv, gründlich und KI-gestützt.
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